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Besondere Erlebnisse

 

Wenn in Filmen und Erzählungen über Schlittenhunde einzelne Hunde besonders dargestellt werden . Ja die Heldentaten der Hunde die Ihren Musher durch Schneestürme, Seen und Flüsse mit Overflow gebracht haben . Die Leithunde die besondern Hunde. Ja da denken viele an Märchen und Geschichten.

 

Aber ist es nicht so, das das zusammenleben mit unseren Hunden viele kleine Geschichten hervorruft die im Zusammenhang jeden unserer Hunde zu einen besonderen Hund macht.

 

Heute ist wieder so ein Tag gewesen, an dem meine Hunde wieder etwas besonderer geworden sind.

Es ist Sonntag der 25 Februar 2007.

Der hat wie ein normaler Sonntag begonnen.
OK nicht so ganz normal.

Als ich um 8:30 aus dem Bett bin was ja schon mitten am Tag ist habe ich erst mal mit Hilfe der Schleuser-Technik Hunde sortiert. Als erstes meine 4 Hunde nach draußen in den Zwinger. Danach Gasthund Nr. 1 in den Garten. Damit ich Gasthund 2,3,4 auf der Terrassenseite die von Palisaden umzäunt ist rauslassen kann.

Wer jetzt denkt der Spinnt, nene. Gasthund 1 will Nr. 2 und 3 an die Wäsche das sind 2 Yorkshire – Terrier die schon so alt sind das sie vom bellen umfallen, das Risiko ist zu groß.

Nun ja als ich fertig gewesen bin  und ich die Hunde durchgemischt hatte,  sind die Sibs im Auto und Hänger mit Trainingswagen dahinter. Nur wo fahre ich den heute das regnet mal wieder. Ach ja zum See da bin ich ja lange nicht mehr gewesen.

Am See angekommen Hunde eingespannt.
Die Bibi rechts und Sheena links als Wheeldogs, und Ruby als
Single Leaddog.

Kurz zu Ruby , A'RED RUBY first Schakolack  geb. 11.01.04 , Züchterin : Hannelore Proske , Tochter von Alka-Shan´s JERSEY und Alka-Shan´s HOT-SHOT
Alles was sie lauftechnisch kann hat sie entweder von Bibi gelernt oder in die Wiege gelegt bekommen .

Und dann ging die Fahrt los. Nach ca. 1 km ein kleiner Hund der schwups an seiner Leine gewesen ist als die Leute den verrückten mit den Huskys gesehen haben. ( zumindest haben die so geschaut  ) . Der Weg wurde zu einem Pfad und die gestern neu konstruierte Krallenbremse klapperte. Und wieder ein Hund, der von Ruby nur einmal kurz wahrgenommen wurde. Wirklich heftig der Weg, ein Schlagloch neben dem anderen. Danach brauchte ich eine Pause, nicht die Hunde, die wollten weiter. Ich brauchte die Pause.
Als ich auf die lange Grade zugefahren bin kletterte eine Frau in hohen Gummistiefeln den Hang da hoch. Da stand sie nun auf dem „Berg“ mit ihrem Hund.
Ich habe angehalten und sagte „Sie brauchen aber nicht flüchten„. Sagte sie  „Nein nein, keine Sorgen, da kommen sie aber mit ihren Dingsda nicht lang . Da ist das Wasser auf dem Weg gelaufen und tiefer Schlamm. Drehen sie lieber um. „. Worauf ich sagte „ Ich versuche es mal , nass und dreckig sind wir ja schon .“

Ich fuhr weiter und dann habe ich es gesehen . Soweit ich schauen konnte Wasserflächen auf dem Weg immer so 5 -15 Meter lang . Aber so tief können die ja nicht sein denke ich und fahre durch die erste Pfütze und durch den Matsch und die zweite und dritte Überschwemmung.
Mit einmal bleibt Ruby stehen und schaut zurück. „Ruby was los wir müssen da lang „ „GO „ und Ruby zieht an und es wir tiefer und tiefer. Die Hunde sind bis zum Bauch im Wasser und ich bleibe mit dem Wagen stecken. Nun muss ich mithelfen, meine Füße sind ja sowieso schon nass also... . Ihr könnt Euch vorstellen wie weit ich im Wasser stand. Und dann haben die Hunde wieder Land unter den Pfoten und ziehen richtig an, besser gesagt Ruby macht drück, ich also wieder rauf auf den Wagen und mit einer mächtigen Bugwelle durch Schlammlöcher und Überschwemmungen.
Ich bin, glaube ich mit offenen Mund auf dem Trainingswagen gestanden und hörte mich nur noch leise Gee und Haw  sagen da Ruby vollkommen selbständig den festesten Weg gelaufen ist. Zwischendurch lief mir immer wieder das Wasser oben aus den Stiefeln wen ich mich bewegte. Damit sie gleich drauf wieder vollaufen konnten.

Kurz vor unserem Auto lief ein kleiner Welpe auf die Hunde zu. Ich rief „STOP“ und Ruby stand als ob ich auf die Bremse getreten habe. Ich runter vom Wagen und nach vorne gelaufen und mir zwei drei Meter vor Ruby den Welpen gegriffen. Den Besitzern den Hund auf dem Arm gegeben. Die Leute standen da als ob sie ein Ufo gesehen haben. Natürlich habe ich sofort alle meine Belohnungshappen rausgerückt und auch alles was ich noch im Auto hatte verteilt. Stolz wie Oskar auf meine Seehunde, ohne Ruby, die zugegeben auch gerne schwimmt würde ich jetzt noch nicht wieder zuhause sein.

Ruby hat nun endgültig ihre Position, den Platz in meinem kleinen Gespann als mein Leithund. Es ist einfach fantastisch wie diesem Hund der Willen zum arbeiten und laufen angeboren ist. Ich stand schon in verglichen zu heute kleinen Regenpfützchen und musste im Vergleich zu heute die Karre selber aus dem Dreck ziehen. Nicht das Bibi nicht auch ein besonderer Hund ist, nur Bibi würde lieber im rosa Kleidchen spazieren gehen verglichen mit Ruby ;)

Diese 6 km entschädigen für so vieles.
Sheena schläft und Bibi schläft und Ruby liegt auf dem Rücken und albert mit Siddy rum.

Danke Hanne für diesen Hund
Klaus Heide

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